Politischer Aschermittwoch 05.03.2014

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Der CDU-Ortsverband hatte über seine Initiative LiStE – Leben in Stadecken-Elsheim – zum Politischen Aschermittwoch in die Selztalhalle eingeladen. Und weit über 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt. Michael Paschke begrüßte die Anwesenden und erläuterte noch einmal die Ziele von LiStE, überparteiliche Arbeit zum Wohle Stadecken-Elsheims zu machen.

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Nach dem Essen bei Heringen, Kartoffeln und Hausmacher Wurst übernahm Bürgermeisterkandidat Thomas Barth das Wort. In einer sehr persönlichen und teils emotionalen Rede ging er auf seinen bisherigen Lebensweg im Dorf ein und nannte die Verbundenheit zu den hier lebenden Menschen als einen zentralen Wesenspunkt: „Auf dem Boden bleiben – das gibt Erdung bei allem politischen Trubel.“ Für ihn ist es ein Vorteil, die Menschen, ihre Geschichte und ihre Sprache zu kennen: „Das sind unschätzbare Kenntnisse, die Türen öffnen und Politik zum Wohle der Gemeinde erleichtern.“  Um das Wohl der Gemeinde geht es Thomas Barth, nicht um Eigennutz oder Selbstdarstellung. Barth rief die Anwesenden auf, sich zu engagieren und sich für die Gemeinde einzubringen. Er wolle eine stabile Mehrheit und habe für politische Farbenspiele nichts übrig. Er „will ein Wörtchen dabei mitreden, wer Beigeordnete/r wird“.

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Der CDU-Bürgermeisterkandidat kann sich gut vorstellen, mit kompetenten, erfahrenen aber auch neuen Gesichtern die Gemeinde zu leiten. Und natürlich auch mit Hermann Müller, auf dessen wertvollen Rat er vor allem am Anfang gerne zurückgreife. „Nicht weil ich alleine es nicht könnte, sondern weil wir gemeinsam viel besser arbeiten.“ So sagte Hermann Müller dann auch seine volle Unterstützung zu: „Mit Thomas Barth als Kapitän arbeitet man doch gerne auf dem Schiff.“

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Thomas Barth erläuterte dann auch wichtige Punkte des Wahlprogramms: „Wir sind ein Dorf, das ist gut so und so soll es auch bleiben.“ Es stünden Themen wie die Weiterentwicklung des Dorfes als Lebensmittelpunkt, das Miteinander der Generationen, das bürgerschaftliche Engagement sowie die Herausforderungen der Zukunft im Vordergrund. „Und dies alles unter dem Motto „Leben in Stadecken-Elsheim (LiStE)“. Dazu gehöre z.B. ein Zentrum für Senioren und Pflege. Die z.T. schwierige Parksituation in den alten Ortskernen gilt es zu lösen. Die Jugendlichen sollen einen eigenen Raum erhalten, an dessen Errichtung sie mitwirken sollen, und eine neue Sporthalle wird es geben, um die Raumkapazitäten der Sportvereine in der Gemeinde zu verbessern. Der Kirchenthing und das Amtshaus der Burg sind zu erneuern, und das Zusammenwirken der Generationen möchte Barth stärken: „Ich kann mir vorstellen, dass ältere Menschen z.B. in unseren Kindergärten mit den Kindern gemeinsame Aktivitäten entfalten.“

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Die Partnerschaften, die dem Bürgermeisterkandidaten am Herzen liegen, möchte Barth um regelmäßige trinationale Jugendbegegnungen, die er einst selbst initiiert hatte, bereichern. Und schließlich sollen die Menschen für ihre Umwelt sensibilisiert werden, sei es durch naturnahe Wohlfühlräume oder fachkundige Rundgänge am Naturschutzgebiet. „Ich will die sehr gute Arbeit der letzten zehn Jahre auf meine Art erfolgreich fortsetzen. Dazu zählt auch, dass Stadecken-Elsheim möglichst schuldenfrei bleibt. Angesichts des Generationenwechsels stehe ich also für inhaltliche Kontinuität, damit Stadecken-Elsheim lebens- und liebenswert bleibt. Dafür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen. Ich bin bereit für diese ehrenvolle Aufgabe und freue mich darauf!“, so Thomas Barth abschließend zum lang anhaltenden Applaus der Anwesenden.

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